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Kosher im Koscher Hotel im Salzburgerland Österreich Europa - Austria Europe
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nächste Flughafen Salzburg, München, Innsbruck. Wir verwenden koschere Produkte aus Österreich,
Schweiz, Israel, Frankreich, Belgien und UK. |
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Rosch Haschana Jüdisches Neujahr Rosch Haschana heisst "Kopf des Jahres" und ist das jüdische Neujahrsfest. Es wird im Herbst, im Monat Tischri begangen. Zum Neujahrsfest in der Synagoge gehört der Schofar, das Blasinstrument aus einem Widderhorn. Nach festgelegtem Ritus werden verschiedene Töne darauf geblasen, um einerseits die Menschen zur Besinnung aufzurufen und andererseits das Lob Gottes zu verkünden. Die vorherrschende Farbe in der Synagoge ist weiss, als Symbol der Reinheit. So sind der Vorhang des Toraschrankes, die Decke auf dem Vorbeterpult die Kleider des Vorbeters und zum Teil sogar aller Betenden aus weissem Stoff. Die Menschen grüssen sich am Neujahrsabend und an den darauffolgenden Tagen mit "zu einem guten Jahr mögest Du ins Buch des Lebens eingetragen sein". Beim feierlichen Essen zuhause brennen wie an jedem Festtag Kerzen. Es wird der Segen über Brot und Wein gesprochen, wobei das Brot diesmal in Honig statt in Salz getaucht wird. Nach dem Segen ist es Brauch, Apfelstücke in Honig zu essen, als Symbol der Hoffnung auf ein gutes "süsses" Jahr. Am Neujahrstag beginnen die "zehn Tage der Umkehr". Nach der Überlieferung wird das Buch des Lebens vor dem Richterstuhl Gottes aufgeschlagen. In diesem Buch sind die Taten der Menschen festgehalten. Am ersten Tag, d.h. am Neujahrstag wird das Urteil geschrieben, und am zehnten Tag wird es besiegelt. Dies ist der Versöhnungstag, Jom Kippur. Die zehn Tage sollen den Menschen die Möglichkeit geben zur Selbstbesinnung, zur Reue über unrechte Taten und zur Bitte um Versöhnung bei den Mitmenschen, denen man Böses angetan hat.
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Jom Kippur Versöhnungstag Jom Kippur, der Versöhnungstag, ist das höchste jüdische Fest. Es bildet den Abschluss der zehn Busstage, die mit Rosch Haschana beginnen. An diesem Tag wird laut der Überlieferung das Urteil über die Menschen von Gott gesprochen und das Buch des Lebens wieder geschlossen. Wenn sich die Menschen versöhnen und begangenes Unrecht einer am anderen wieder gut machen, werden sie freigesprochen. Jom Kippur ist ein strenger Fastentag. Die Gläubigen bleiben den ganzen Tag über in der Synagoge. Im Gottesdienst am Vorabend wird das bekannte Kol Nidre Gebet von Kantor gesungen. Kol Nidre heisst "alle Gelübde". Das Gebet besagt, dass Versprechungen, die man sich selbst und Gott gegenüber nicht eingehalten hat, ausgelöscht werden. Die Menschen beten auch für ihre Verstorbenen und zünden am Vorabend Kerzen für sie an.
Die Synagoge ist wie am Rosch Haschana ganz in weiss gehalten. Zur Mittagszeit wird aus dem Buch Jona vorgelesen. Dieser Prophet predigte den sündigen Bewohnern von Ninive Gottes Strafgericht, wenn sie nicht von ihren bösen Taten umkehrten. Daraufhin liessen sie von ihren Sünden ab und wurden gerettet. Am Ende des Versöhnungstag erklingt in der Synagoge ein langer Schofarton. In der Geschichte des israelisch-arabischen Konfliktes ist Jom Kippur mit einem Krieg verbunden. Am Versöhnungstag 1973 (6. Oktober) wurde Israel von Ägypten und Syrien angegriffen, da an diesem Tag das gesamte öffentliche Leben, auch das politische und militärische ruhte.
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Sukkot Laubhüttenfest Sukkot ist das siebentätige Laubhüttenfest. "Sukka" heisst Laubhütte. Seiner ursprünglichen Bedeutung nach ist es ein Erntefest, so, dass in der Synagoge auch für alle Früchte gedankt und um Regen für das trockene Israel gebetet wird. Wie bei den anderen zwei Wallfahrtsfesten Pessach und Schawuot ist neben dem naturgegebenen Anlass allmählich eine religiös-historische Bedeutung in den Vordergrund gerückt: Die Juden erinnern sich an die vierzigjährige Wanderung von Ägypten durch die Wüste in das "Gelobte Land" Israel. In dieser Zeit lebten sie in Hütten, die sie immer wieder neu aus trockenen Palmzweigen bauten. Zum Gedächtnis daran sollen sie jedes Jahr während sieben Tagen in selbsgebauten Laubhütten wohnen. Die heutige Sukka wird aus Brettern, Ästen, Laub und Tüchern errichtet und mit Blumen und Früchten geschmückt. Das Dach wird aus Ästen und Laub gemacht und soll so dicht sein, dass es bei Sonne Schatten bietet und so locker, dass man bei Nacht die Sterne sehen kann. Die Hütte steht im Garten oder auf dem Balkon. In manchen Wohnsiedlungen werden Gemeinschaftshütten aufgestellt, in denen mehrere Familien abwechseln essen und Gäste empfangen können. In vielen Synagogen wird im Synagogenhof eine Laubhütte errichtet, die von den Gemeindemitgliedern frei benutzt werden kann.
Ausser der
Hütte ist ein besonderer Feststrauss für das Sukkotfest wichtig: Er wird
aus Dattelpalmen-, Myrten- und Bachweidenzweigen zusammengebunden. In die
eine Hand nimmt man diesen Strauss, in die andere nimmt man einen
Paradiesapfel - eine Zitrusfrucht - , die besonders duftet. Der Strauss wird
an allen sieben Tagen in der Synagoge während des Morgengottesdienstes nach
einem festen Brauch "geschüttelt", das heisst in die vier Himmelsrichtungen
und nach oben und unten bewegt. Er ist ein Zeichen der Verträglichkeit der
verschiedenen Pflanzen und so auch der Menschen. Eine neuere Interpretation
besagt, dass die Juden, die wie Bachweiden über die ganze Welt verstreut
leben, immer verbunden sind mit ihrer Heimat Israel, in der die Palme, die
Myrte und der Paradiesapfel wachsen.
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Simchat Tora Torafest Am Tag nach Sukkot wird ein grosses Freudenfest in der Synagoge gefeiert. Es ist Simchat Tora, das Tora-Freudenfest, das seit dem frühen Mittelalter gefeiert wird. Wie kein anderes wird an diesem Tag die Tora überschwenglich gefeiert. Der Zyklus der allwöchentlichen Vorlesung aus der Tora am Sabbat wurde nämlich beendet, und es wird sogleich wieder von vorne begonnen. Alle Torarollen der Synagoge werden aus dem Toraschrank herausgenommen, sind besonders geschmückt und werden mit Tanz und Gesang durch die Synagoge getragen
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Chanukka Lichterfest Chanukka ist ein achttägiges Tempelweihfest, das an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die Fremdherrschaft der Hellenisten aus Syrien und an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem 165 v.d.Z. erinnert (Chanukka = Einweihung). Es ist überliefert, dass man in dem von den Hellenisten geschändeten Tempel einen einzigen, unversehrten Oelkrug fand. Sein Inhalt reichte normalerweise als Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter nur einen Tag lang. Aber durch ein Wunder soll diese Oelmenge für acht Tage genügt haben, so dass inzwischen neues, reines Öl hergestellt werden konnte. Auf dieses Ereignis geht der achtarmige Chanukkaleuchter zurück. Nach Einbruch der Dunkelheit werden in der Synagoge, zu Hause und heute zum Teil auch auf öffentlichen Plätzen Kerzen angezündet. Am ersten Tag ein Licht, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag alle Kerzen brennen. Zu dieser Zeremonie gehören bestimmte Segenssprüche und Gesänge. Solange die Kerzen brennen (mindestens 30 Minuten) soll jegliche Arbeit unterbleiben, sonst aber darf während des Chanukkafestes gearbeitet werden, da es kein biblisches Fest ist.
Chanukka wird
oft auch das Lichterfest genannt und wird in der Familie und mit
Freunden gefeiert.
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Purim Fest der Königin Esther Purim ist ein freudiger Gedenktag zur Erinnerung an die Errettung der Juden in Persien, die im Buch Esther beschrieben wird. In diesem Buch geht es um die jüdische Minorität, die um ihrer andersartigen Bräuche willen verfolgt wurden. Es wird berichtet, dass der Perserkönig Achaschwerosch von seinem Minister Haman angestachelt wurde, alle Juden in seinem Reich umbringen zu lassen. Dies sollte an einem besonderen Tag, den er durch das Los (= Purim) bestimmte, geschehen. Esther, die jüdische Ehefrau des Königs, erfuhr rechtzeitig davon. Sie fastete drei Tage lang und hiess die jüdischen Bewohner der Hauptstadt Susa dasselbe tun. So fühlte sie sich gestärkt und wagte es, den König in dieser brisanten Angelegenheit umzustimmen. Es gelang. Die Juden erhielten die Erlaubnis, sich an dem von Los bestimmten Tag zu wehren und sich an ihren Feinden zu rächen.
Vor Purim wird
- in Erinnerung an die Fasttage der Königin Esther - einen Tag lang
gefastet. Am Festtag selber wird zwar gearbeitet, aber er wird - wie schon
im Buch Esther beschrieben - mit einem Festmahl, mit dem Verschenken von
traditionellem Gebäck (sogenannte Hamantaschen - sie stellen die Ohren des
bösen Ministers Haman darstellen) und mit Spenden an die Armen gefeiert. Es
gibt viele, lokal unterschiedliche Bräuche für diesen Tag. Besonders beliebt
ist das Kostümieren der Kinder und das Aufführen der Purimspiele, die meist
die Esthergeschichte zum Inhalt haben. Beim Vorlesen des Buches Esther in
der Synagoge dürfen die Kinder immer dann die Geschichte lautstark
unterbrechen, wenn der Name des bösen Ministers Haman fällt.
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Pessach Auszug aus Ägypten Pessach, das erste der drei Wallfahrtsfeste (neben Schawuot und Sukkot) fällt in den jüdischen Frühlingsmonat Nissan. Es ist die Zeit der ersten Gerstenernte in Israel. Die Bedeutung dieses grossen Festes liegt in der Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, mit dem sie als Volk in die Geschichte eintreten. In der Bibel (erstes und zweites Buch Moses) wird berichtet, wie die Israeliten während einer grossen Hungersnot nach Ägypten auswanderten. Zunächst ging es ihnen relativ gut. Doch dann wurden sie auf Anweisung des ägyptischen Königs Pharao zunehmend unterdrückt und mussten schwere Zwangsarbeit leisten. Da wurde Moses - im Auftrag Gottes - ihr Anführer. Unter Gottes Schutz wagte er mit seinen Glaubensbrüdern eine dramatische Flucht aus Ägypten durch das Rote Meer (Spaltung des Schilfmeeres) nach Kanaan ins heutige Israel. Die Wanderung durch die Wüste dauerte 40 Jahre. Der Name "Pessach" bedeutet "hinwegschreiten", "verschonen". Er erinnert daran, dass Gott die Israeliten verschonte, als er in der letzten der zehn Plagen die erstgeborenen Kinder der Ägypter töten liess, damit sie die Israeliten fortziehen liessen. Während des achttägigen Pessachfestes wird nur ungesäuertes Brot (Mazza) gegessen in Gedenken daran, dass der plötzliche Aufbruch aus Ägypten es nicht gestattete, den Brotteig vor dem Backen säuern und aufgehen zu lassen. Diese Mazza sind dünne knusprige Fladenbrote. Zu Pessach darf sich in der Küche und in der ganzen Wohnung kein Brot befinden, alle Krümel werden weggeräumt und jeder Winkel sauber geputzt, ähnlich dem Frühlingsputz. Im Mittelpunkt des ersten Festtages steht nach dem Abendgottesdienst das grosse Festmahl in der Familie. Es heisst "Seder" nach dem hebräischen Wort für Ordnung. Bestimmte Speisen, die alle eine symbolische Bedeutung haben, werden - nach der Erzählung des Auszuges aus Ägypten und nachdem die der einzelnen Speisen entsprechenden Stellen aus der Pessach-Haggada (= Pessach-Erzählung) vorgelesen und erklärt wurden - gemeinsam gegessen. Dazu werden in bestimmten Abständen vier Becher Wein getrunken. Sie symbolisieren die vier Versprechungen Gottes: Er will die Kinder Israels 1. aus Ägypten herausführen, 2. sie erretten, 3. sie erlösen und 4. sie als sein eigenes Volk annehmen. Der Gedanke an die Befreiung und der Lobpreis Gottes stehen im Mittelpunkt des Sedermahls. Im zweiten Teil des langen Abends werden vor allem Lieder gemeinsam gesungen. Am letzten Tag des Festes findet in der Synagoge eine Seelenfeier zum Gedenken an die Verstorbenen statt. Die anschliessende Zeit, die sieben Wochen bis Schawuot, haben sich im Laufe der Zeit zu einer Trauerzeit gewandelt.
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Schawuot Fest der 10 Gebote Das zweite der drei Wallfahrtsfeste hat wie die beiden anderen eine auf die Natur bezogene und eine historische Bedeutung. Es ist das Fest, an dem in biblischer Zeit die ersten geernteten Früchte als Dankopfer nach Jerusalem in den Tempel gebracht wurden. Noch heute werden alle Synagogen mit frischem Grün und Blumen geschmückt. "Schawuot" bedeutet "Wochen". Sieben Wochen liegen zwischen Pessach, dem Beginn der Gerstenernte, und Schawuot, dem Beginn der Weizenernte.
Die
religiös-historische Bedeutung von Schawuot liegt in der Erinnerung an
die Offenbarung am Berg Sinai und die Verkündigung der 10 Gebote. In der
Bibel wird berichtet, dass Moses während der Wanderung des Volkes Israels
durch die Wüste am Berg Sinai die zehn bekannten und viele weitere Gebote
von Gott erhielt. Um das Schawuot-Fest ist ein reiches Brauchtum entstanden. Es ersetzt die bei den anderen Wallfahrtsfesten zentralen Symbole (Pessach: Mazza, Sukkot: Laubhütte): Bekannt sind die Käse- und Quarkkuchen, die reichhaltig gebacken und serviert werden. Wichtig ist der Brauch, die erste Schawuot-Nacht mit dem Studium der jüdischen Lehre zuzubringen, an sie schliesst sich dann im Morgengrauen das Morgengebet an. Es ist eine Nacht des Lehrens und Lernens im Kreise der Gemeinde oder der Freunde - dies ist zweifellos eine würdige Erinnerung an die Offenbarung am Sinai.
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